Velohosen kurz zurück
Sich wohlfühlen auf dem Velo:
entscheidend ist die Velohose
Wo der Körper mit dem Sattel in Berührung kommt, entstehen Druck und Reibung. Reizungen, Schmerzen oder Taubheitsgefühle halten viele, Frauen und Männer, vom Velofahren ab. Erste Voraussetzung ist ein zur eigenen Anatomie passender Sattel (siehe hier). Eine Velohose mit einem guten Sitzpolster verbessert den Komfort entscheidend. Unser Test verschiedener Sitzpolster mit Hilfe der Satteldruckmessung zeigt: Der Unterschied zu Hosen ohne Polster ist nicht nur spürbar, sondern nachweisbar. Zusätzlich hilft eine Sitzcreme ganz entscheidend, Sitzbeschwerden vorzubeugen.
Anliegende Velohosen aus Lycra werden direkt auf der Haut getragen. Das Sitzpolster (einst ein Rehleder, heute werden pflegeleichte synthetische Materialien verwendet) schützt Schenkel, Intimbereich und Gesäss vor Reibung. Die heutige Vielfalt bei den Einsätzen ist gross. Eine unterschiedliche Polsterdicke berücksichtigt wichtige Druckpunkte wie Schambein oder Sitzknochen. Frauen und Männer, Citybiker oder Rennfahrer bevorzugen verschiedene Einsätze. Die ASSOS-Idee mit den elastischen Einsätzen ist unterdessen von den meisten Herstellern übernommen worden. Elastische Einsätze machen die Bewegung bei jedem Tritt aufs Pedal mit. So können Reibung und Druckstellen entscheidend vermindert werden. Allenfalls vorhandene Nähte verschwinden im elastischen Stoff und tragen nicht auf.
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