Öko-Leitbild
"Die Unternehmensziele von Veloplus nehmen Rücksicht auf ökologische Bedürfnisse." Punkt 1 im Öko-Leitbild ist für uns ganz zentral. Wir achten deshalb bei der Produkteauswahl auf deren ökologische Verträglichkeit und halten unsere Lieferanten an, Verpackungen ökologisch sinnvoll zu gestalten.
Velofahrende Mitarbeiter
Die Bewusstheit für die Natur wird bei Veloplus auch innerbetrieblich gefördert. Die Büros und der Laden am Hauptsitz in Wetzikon beziehen Warmwasser über die betriebseigene Solaranlage, im Winter sorgt eine Pellet-Heizung für Wärme. Zudem stehen in allen Läden Veloabstellplätze und Duschen für die Mitarbeiter bereit. Mit Erfolg: Rund 95 Prozent der Arbeitsweg-Kilometer legt das Veloplus-Team per Velo, per Bahn oder zu Fuss zurück.
Unterstützung für Umweltverbände
Velofahren ist nicht nur gesund, sondern auch ökologisch. Deshalb setzen wir uns konsequent für die Förderung des unmotorisierten Zweirads ein und machen vor wichtigen politischen Entscheidungen den Standpunkt von Veloplus klar. Unsere Unterstützung haben neben Initiativen für eine bessere Veloinfrastruktur auch Umweltorganisationen und Verbände wie WWF oder Pro Velo.
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Veloplus setzt auf Nachhaltigkeit-Standards
Bei der Sortimentsgestaltung achten wir auf internationale Standards. Sie garantieren Veloplus und den Kunden, dass die Hersteller bei der Produktion Rücksicht auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen nehmen.
Die Rückrufe über Rapex, das Warnsystem der EU, versiegen nie. Woche für Woche wird vor Dutzenden von Artikeln gewarnt. Viel giftiges Spielzeug, gefährliches Elektromaterial, verseuchte Zahnpasta, aber auch Textiles ist darunter. Die Konsument/innen interessiert das nur mässig, wenn nicht gerade die Medien besonders krasse Fälle hochkochen wie vor Weihnachten 2007 das giftige Spielzeug aus China. Dabei haben die Käufer die Wahl: Sie können Anbieter bevorzugen, die sich zu hoher Produktqualität und zur Einhaltung von Standards verpflichten.

Neben bluesign hat Veloplus auch Öko-Tex-Produkte im Sortiment. Der weltweit angewendete Öko-Tex-Standard 100 verspricht «Textiles Vertrauen». Seit 20 Jahren existiert das Prüf- und Zertifizierungssystem, an dem sich weltweit über 7500 Unternehmen aus mehr als 80 Ländern beteiligen – davon bereits 900 Textil- und Bekleidungsproduzenten aus China. Die Prüfkriterien umfassen gesetzlich verbotene Chemikalien, jedoch auch gesundheitsbedenkliche Zutaten und allergisierende Farbstoffe. Je enger der Hautkontakt, desto strengere Grenzwerte sind vorgeschrieben.
Löffler und Odlo machen es vor
Den Weg zum Öko-Tex Standard 100 haben die Sportbekleidungshersteller Löffler und Odlo auf sich genommen. Beide können für einen Grossteil der Produkte auf Verpackung oder Hangtag das Label einsetzen.
Für einen Bekleidungsproduzenten ist es nicht einfach, den Standard zu erfüllen. Er muss Stoff und Zutaten wie Faden, Knöpfe, Reissverschlüsse, Webetiketten, Kordeln, Gummibänder, Klettstücke, Tankas usw. von zertifizierten Herstellern einkaufen. Ein Büstenhalter zum Beispiel kann aus 25 verschiedenen Materialien bestehen. Ist nur eine einzige Zutat allergieauslösend, sind das wohlige Traggefühl – und der Ruf der Marke – dahin. Der Weg zum Zertifikat ist also anspruchsvoll: ein Qualitätssicherungssystem ist unerlässlich, um das erreichte Niveau zu halten. Unangemeldete Stichproben in der Produktion und Testkäufe durch Öko-Tex halten zu ständiger Wachsamkeit an.
Und wie steht's mit der Produktion?
Öko-Tex 100 ist weltweit der bekannteste Standard für Textilien. Er bestätigt aber nur ein hautverträgliches Endprodukt. Unter welchen Bedingungen ein Produkt entstanden ist, geht daraus nicht hervor. Es wäre beruhigend zu wissen, ob die Produktionsbedingungen in allen beteiligten Firmen fair und ökologisch sind. Doch hier hat sich noch kein Standard durchsetzen können. Bei Löffler können Sportler/innen beruhigt sein. Der Betrieb mit 200 Mitarbeitern setzt auf den Standort Mitteleuropa und produziert fast alles in Österreich, ein kleiner Teil in Bulgarien und Tschechien. Ein betriebliches Umweltschutzprogramm und gute Arbeitsbedingungen sind für Löffler Verpflichtung.
Andere Firmen wie zum Beispiel der Handschuhleder-Produzent Pittards lassen sich mit der Umweltmanagement-Norm ISO 14001 zertifizieren. Ein noch junger, aber vielversprechender Standard ist in der Schweiz entstanden.
Lebendige Textilindustrie
Trotz Standards wie bluesign und Öko-Tex sind die meisten Marken im Sportbereich nicht zertifiziert. Warum? Die Textilindustrie besteht aus einer unüberschaubaren Zahl von Betrieben, die meisten darunter sind klein und suchen ihre Nische. Prüf- und Zertifikatskosten übersteigen die Möglichkeiten dieser Kleinbetriebe. Als bewusster Velofahrer und als mündige Konsumentin bleibt einem deshalb das Denken nicht erspart. Ob man nun Wolle den Vorzug gibt, die auf Schafen naturnah gewachsen ist, jedoch in China verstrickt worden ist — oder ob man auf hochwertige Polyesterstoffe setzt, die zu fairen Arbeitsbedingungen in Europa produziert worden sind: Kein Produkt ist ökologisch völlig unschuldig. Deshalb lohnt es sich, auf langlebige und hochwertige Qualität zu achten.
Veloplus bietet eine ökologische Lösung zur Entsorgung von alten Veloreifen
Energiespender im Zementwerk

Keine alten Veloreifen in den Haushaltsabfall. Aber wohin damit? Das bisher ungelöste Problem haben wir jetzt angepackt. Unser Konzept steht: Veloreifen dienen in Zementwerken als Brennstoff. Diese umweltgerechte Lösung kostet! Für unsere Kunden übernehmen wir die Kosten.
Was in der Autobranche dank ausgeklügelter Logistik schon länger zum Alltag gehört, ist im Velohandel kaum gelöst. Die Entsorgung von Altreifen. Autoreifen werden in Zementwerken verbrannt. Für Veloreifen sind diese Anlagen nicht eingerichtet. Nun haben wir mit einem Entsorgungs-Spezialisten einen Weg gefunden. Schreddern heisst die Lösung! Die in kleinste Teile zerhackten Veloreifen werden so dem Zementofen «verfüttert». Reifen bestehen nur zu einem Drittel aus Gummi, sonst unter anderem aus Draht, Textilien, Zink, Weichmacher, Blei und Schwefel. Im Ofen werden die
organischen Schadstoffe bei Temperaturen von 1200 – 1400 Grad restlos verbrannt oder zersetzt. Schwermetall und Eisen werden im Zementklinker eingebunden und im Beton sicher «aufbewahrt» – in einer Konzentration, die derjenigen von Naturstein entspricht.
Veloplus übernimmt die Kosten
Beim Einkaufen in einem unserer Läden können Sie Ihre alten Veloreifen mitbringen. Wir organisieren die Entsorgung und übernehmen die Kosten von ca. einem Franken pro Reifen! Bitte senden Sie keine Altreifen per Post, da dies ökologisch unsinnig ist.
Wir übernehmen keine Altreifen von Velohändlern.
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| Die von Veloplus gesammelten Veloreifen werden dem Schredder zugeführt. | Zu kleinen Schnitzel zerhackt liefern die Veloreifen wertvolle Energie für den Zementofen. | Im Zementwerk: Der mächtige Drehofen wird mit den Reifen-Schnitzeln beheizt. |



