Afrikaprojekte
Film: Entwicklungshilfe mit Drahtesel in Afrika
«Kein Velo auf den Schrott» - unter diesem Motto verbindet die Velorecycling-Werkstatt DRAHTESEL in Liebefeld (Bern) ihren sozialen Auftrag als Integrationsprojekt mit ökologischen und entwicklungspolitischen Anliegen. So wird sinnvolle und kreative Arbeit für Erwerbslose geschaffen. Velos ermöglichen ärmeren Menschen in Afrika eine vom Erdöl unabhängige Mobilität. Die Berner Velos werden in Entwicklungsländern für einen bescheidenen Preis an arme Bevölkerungsschichten abgegeben. Dank dem Schweizer «Rohstoff» werden neue Velokreisläufe aufgebaut, die wiederum neue Arbeitsplätze schaffen. VELOPLUS unterstützt dieses Projekt. Gesucht sind Spenden, um die Transportkosten zu bezahlen. Bestellen Sie gratis den Projektbeschrieb mit Einzahlungsscheinen unter Art. 319.536. Mehr Infos über den DRAHTESEL und seine Velo-Sammelstellen unter www.drahtesel.ch.
UGANDA
Für uns Schweizer unvorstellbar, im Velo-Liegeanhänger ins Spital! In Uganda, wo die Ärmsten kaum genügend Geld für eine Busreise haben, ist selbst das Velo ein Luxus. Dennoch, es ist ein wichtiges Transportmittel für Krankenschwestern, Bauern, Bäcker und selbst Taxis haben Pedalen. Zusammen mit dem Verein «Jugendhilfe Ostafrika» organisiert VELOPLUS
Velo-Patenschaften für Uganda.
Weitere, ausführlichere Informationen gibt es nachfolgend im PDF-Format:
Velo-Patenschaft für Uganda gesucht!
Jahresbericht 2008
Weiter Infos zum Projekt finden Sie unter http://bspw.org/
SolidarMed-Veloambulanzen in Moçambique
Im ländlichen Chiure-Distrikt imNorden von Moçambique sollen Veloambulanzen Leben retten helfen. Mit Fahrrad und Anhänger sollen kranke sowie verletzte Patienten oder hochschwangere Frauen über die zumeist holprigen und für Motorfahrzeuge oft nur schwer passierbaren Naturstrassen zur nächstmöglichen Gesundheitsstation oder ins Spital gefahren werden können. Die Ambulanzen werden von Dorfkomitees (u.a. bestehend aus Fahrer, Hebammen und Kassier)geleitet und verwaltet. Positiver Test
Nach einer Testphase im Jahr 2004 mit fünf Fahrradambulanzen konnten 2005 sechs weitere in Betrieb genommen werden. Diese sowie die nächsten für das Jahr 2006 bereits geplanten Veloambulanzen wurden durch Spenden von Veloplus sowie der «aktuell»-Leserinnen und -Leser von insgesamt Franken 9900.– finanziert. Dafür dankt SolidarMed allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich! Das Velo-Ambulanz-Projekt funktioiert so, dass diese erst ausgeliefert werden, wenn die komplette Organisationsstruktur inklusive Unterhalt und Verwaltung durch ein speziell dafür bestimmtes Komitee im jeweiligen Dorf gewährleistet ist.
Weiterhin Spenden für Velo-Ambulanzen gesucht!
Helfen Sie den Dörfern im Chiure-Distrikt in Moçambique und spenden Sie für die geplanten Velo-Ambulanzen. Damit auch dort Schwangere mit Komplikationen oder Kranke so schnell wie möglich zur nächsten Gesundheitseinrichtung gebracht werden können. Mit bereits 100 Franken finanzieren Sie ein Fahrrad, mit 300 Franken einen Personenanhänger.
SolidarMed
Obergrundstr. 97
6000 Luzern 4
Tel. 041 310 66 60
Postkonto Nr. 60-1433-9, Vermerk: Velo-Ambulanz.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.solidarmed.ch
1 Rappen pro Kilometer für Uganda
Rundschreiben von Nicole Baracchi und Marcel Frei vom Juni 2005 an alle Freunde: «Gemeinsam mit unseren geduldigen Drahteseln möchten wir in unseren fünf wöchigen Ferien den nordöstlichen Teil Schwedens und Norwegens entdecken. Wir werden ca. 3000 Kilometer im Sattel zurücklegen. Beim Durchblättern des Veloplus Kataloges haben wir auf Seite 12 das Projekt der Jugendhilfe Ostafrika entdeckt, welches wir gerne unterstützen möchten. Die Organisation baut mit Jugendlichen Velos zusammen und gibt diese an Krankenschwestern, Spitäler und Dorfgemeinschaften ab. Um kranke Menschen zu transportieren, konstruieren Projektwerkstätten Velo-Ambulanzen. Diese Räder leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorung. Wir suchen deshalb Personen, welche unsere zurückgelgten Velo-Ferienkilometer in Geld aufwiegen, um das Projekt in Uganda zu unterstützen. Pro zurückgelegten Kilometer mindestens einen Rappen.» Freudige Überraschung nach der Tour! Die beiden sind 2933 Kilometer gefahren und haben Spenden in der unglaublichen Höhe von 5000 Franken für Uganda erhalten.
Herzlichen Dankfür Euer Engagement und Eure Solidarität.
Weitere Infos dazu unter: www.jugendhilfe-ostafrika.de
