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Veloplus-Tipp #129

Der passende Protektor - so bist du optimal geschützt

Einige schützen die Wirbelsäule und Hüfte, während andere Schürfungen an Knien und Ellbogen vorbeugen. Auf Biketouren, wo Stauraum benötigt wird, eignet sich der Protektorenrucksack. Zusatzlich können Knie und Ellbogen-Protektoren getragen werden. Für den Downhill- und Bikepark-Einsatz sind Protektorenvesten und Crash-Pants optimal. Diese sind angenehm zu tragen und verringern das Verletzungsrisiko von Rücken und Hüfte ohne Komforteinbussen.

Ellbogen- und Knieprotektoren

Der Bikesport wird durch neue Rahmengeometrien und verbesserte Fahrwerke immer schneller und technischer und damit steigt das Bedürfnis sich präventiv mit Protektoren zu schützen. Protektoren schützen bei einem Sturz wirkungsvoll die besonders exponierten Knie und Ellbogen. Nach einem Sturz ohne, oder mit deutlich weniger schmerzhaften Prellungen und Schürfungen weiterzufahren, verhindert auch mentale Blockaden, die oftmals länger anhalten als die körperlichen Symptome.

Crash-Pants

Mit Crash-Pants unter den Shorts und einem Protektorenrucksack oder einer Weste lässt sich das Verletzungsrisiko von Hüfte und Rücken ohne Komforteinbussen und grosses Mehrgewicht weiter verringern.

Rückenprotektor - Schutz für die Wirbelsäule

Eine Verletzung der Wirbelsäule kann ernsthafte Konsequenzen haben. Für den Freeride- und Downhill-Einsatz ist das Tragen einer Protektorenweste empfehlenswert. Auf Biketouren, wo Stauraum benötigt wird, kommt der Protektorenrucksack zum Einsatz. Für optimalen Schutz und Komfort ist der Rucksack möglichst eng am Körper zu fixieren.

Protektorenweste - Alternative zum Protektorenrucksack

Rückenprotektorenwesten müssen ebenfalls die EN-1621-2 erfüllen, was bedeutet, dass die bei einem Sturz einwirkende Kraft zu 95% absorbiert werden muss. Ideal für den Einsatz im Bikepark, wo ohne Rucksack gefahren wird.

Rucksack mit Protektor nachrüsten

Ein beliebiger Bike-Rucksack lässt sich mit einem Rückenrotektor nachrüsten. Bei Tests wurden mit dieser Lösung Restkraftwerte unterhalb der geforderten Norm von 9 kN erzielt. Der TÜV rät vom Nachrüsten dringend ab. Die bestmögliche Schutzwirkung ist nur bei korrekter Position des Protektors gewährleistet.

PU-Protektoren

PU-Schaum (Polyurethan), wie er auch bei Ellbogen- und Knieprotektoren verwendet wird, verformt sich bei einem Aufprall. Dabei entweicht mit einer gewissen Verzögerung die im offenporigen Schaum befindliche Luft, was fälschlicherweise oftmals auch als «Verhärtung des Schaums» bezeichnet wird. Die Verformung ist reversibel, das Schlagabsorptionsvermögen bleibt erhalten. Je nach Dichte ist PU-Schaum schwerer als EPS.

Prüfnorm CE EN-1621-2

Für Velo-Protektoren existiert keine eigene Norm, deshalb wird nach der Motorradnorm CE EN-1621 getestet. Gelenkprotektoren werden nach EN-1621-1 getestet. Rückenprotektoren nach der strengeren EN-1621-2. Die beim Rückenprotektorentest einwirkende Kraft von 150 - 180 kN muss auf mindestens 9 kN reduziert werden (Restkraft 5-6%). Die Erfüllung der Norm ist jedoch nicht zwingend und es gibt auch gut schützende Protektoren, welche die Norm nicht erfüllen. Für den Tourenbereich weisen jedoch auch diese Protektoren eine ausreichende Schutzwirkung auf.

TÜV-Prüfzeichen

Das Prüfzeichen garantiert einerseits die Einhaltung der EN-1621-2 für Rückenprotektoren und andererseits, dass der Protektor im Rucksack so angebracht ist, damit er die optimale Schutzwirkung entfalten kann.

Protektoren-Pflege

Protektoren nach Gebrauch gut trocknen lassen, sonst ist ein starker Geruch garantiert. Verdreckte Protektoren in trockenem Zustand ausbürsten, so lassen sie sich mehrmals tragen. Viele Protektoren können bei 30° C in der Maschine gewaschen werden (Pflegehinweis des Herstellers beachten). Nach Möglichkeit Schaumpolster zum Waschen herausnehmen. Je nach Hersteller kann sich der Schaum durch häufiges Waschen mit der Zeit verhärten oder sogar brüchig werden, wodurch das Schlagabsorptionsvermögen vermindert wird. Es empfiehlt sich, ein mildes Sportwaschmittel (z.B. Assos Active Wear Cleanser) zu verwenden.

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