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Veloplus-Tipp #134

Die optimale Pflege für deine Bekleidung

Für dauerhafte und optimale Performance erfordern die unterschiedlichen Materialien von Sport- und Outdoor-Bekleidung eine materialspezifische Pflege mit dafür geeigneten Produkten. Es empfiehlt sich, die Hinweise auf der Pflegeetikette zu studieren und zu befolgen.

Regenbekleidung waschen

Schmutz, salzhaltige Luft, Schweiss oder Fette, wie zum Beispiel Sonnencreme, können die Funktion des Materials beeinträchtigen, was sich insbesondere auf die Atmungsaktivität negativ auswirkt. Durch Verschmutzungen kann Wasser in das Obermaterial eindringen und das Gewebe durchfeuchten, was im Inneren der Kleidung zu einer verstärkten Bildung von Kondenswasser führt. Aus diesem Grund wird eine regelmässige Reinigung empfohlen. Wichtig ist, vor dem Waschen sämtliche Knöpfe, Klett- und Reissverschlüsse zu schliessen und Kordelzüge zu lösen. Ungeeignet sind Pulverwaschmittel und Produkte, die Weichspüler, Fleckenentferner oder Bleichmittel enthalten. Sie beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit des Kleidungsstückes, indem sie Mikroporen verstopfen oder das Material angreifen. Durch eine niedrige Schleuderzahl können Knitterfalten vermieden werden. Nach dem Waschen trocknet man das Kleidungsstück einfach an der Luft und gibt es anschliessend für 20 Minuten bei niedriger Temperatur und im Schongang in den Wäschetrockner. So reaktiviert sich die  wasserabweisende Imprägnierung des Oberstoffes.

Regenbekleidung imprägnieren

Perlt das Wasser nach dem Waschen und Trocknen nicht mehr wie gewohnt ab, ist es an der Zeit, die Imprägnierung aufzufrischen und dadurch das Abperlverhalten zu erneuern. Die Imprägnierung kann entweder eingewaschen oder aufgesprüht werden. 

Synthetik pflegen

Schweiss ist sehr salzhaltig und kann Velobekleidung aus synthetischen Materialien beeinträchtigen und im schlimmsten Fall gar zersetzen. Salzrückstände wirken sich negativ auf die Atmungsaktivität und den Feuchtigkeitstransport aus. Deshalb empfiehlt es sich, nach dem Training Trikot und Hose sofort unter fliessendem Wasser auszuwaschen oder mit flüssigem Feinwaschmittel zu waschen. Spezielle Waschmittel für synthetisches Gewebe neutralisieren Gerüche, frischen auf und wirken revitalisierend. Bei feiner Wäsche empfiehlt sich die Benutzung eines Wäschesackes. 

Merinowolle pflegen

Obwohl Merinowolle unangenehme Gerüche weniger schnell aufnimmt als andere – insbesondere synthetische Materialien, lohnt es sich, die Kleidungsstücke regelmässig zu waschen und dadurch von Schweiss und Schmutz zu befreien. Spezielle Wollwaschmittel sorgen dafür, dass die Atmungsaktivität, der angenehme Griff und die klimaregulierenden Eigenschaften der Wolle erhalten bleiben. Zudem verbessern sie das Trocknungsverhalten. Bekleidung aus Wolle sollte im Schongang und bei niedriger Schleuderzahl gewaschen und danach möglichst rasch zum Trocknen aufgehängt werden. 

Daune pflegen

Wird Daune nass, hat sie die Eigenschaft zu verklumpen. Daher ist es wichtig, dass gewaschene Kleidungsstücke oder Schlafsäcke mit Daunenfüllung unmittelbar nach dem Waschen zusammen mit ein, zwei Tennisbällen in den Trockner gegeben werden. Die Tennisbälle sorgen dafür, dass die Daunen nicht aneinander kleben bleiben und während des Trocknungsprozesses aufgeschüttelt und dadurch wieder verteilt werden.

Textilpflege: Nikwax

Der britische Hersteller Nikwax bietet ein breites Sortiment an spezialisierten Reinigungs- und Pflegeprodukten. Man findet für jedes Material das geeignete Pflegemittel. Alle Produkte sind auf Wasserbasis hergestellt und kommen ohne die umweltschädlichen Fluorcarbone aus.