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Veloplus-Tipp #123

Welcher E-Bike-Typ eignet sich für meinen Einsatzbereich?

Bei E-Bikes ist erstmals zwischen zwei Kategorien zu unterscheiden: dem E-Bike mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h und dem schnellen Elektrovelo bis 45 km/h. Im Weiteren spielt der Anwendungszweck eine grosse Rolle. So ist zwischen Alltags-E-Bikes, E-Mountainbikes und E-Rennvelos zu unterscheiden. Ist man nur in der Stadt unterwegs, so empfiehlt sich ein Alltagsvelo. Geniesst du aber die schweizer Berge, so eignet sich ein E-Mountainbike.

25er vs. 45er E-Bike

Langsame Elektrovelos sind am häufigsten. Schnelle Elektrovelos gehören zur Kategorie Motorfahrräder und müssen dieselben Bedingungen wie Mofas erfüllen. So sind insbesondere ein Kontrollschild und ein Helm erforderlich. Von der Sicherheit her gesehen ist die Unfallgefahr mit Elektrovelos wegen ihrer Geschwindigkeit erhöht. Besonders hoch ist sie bei den schnellen E-Bikes, die bis 45 km/h erreichen.

Tipps für die maximale Reichweite (auch im Winter)

Richtiges Laden

Richtiges Laden ist entscheidend! Denn beim Laden muss die Raumtemperatur stimmen, damit die Stromspeicher richtig aufgeladen werden. Deshalb empfehlen wir, das Laden bei Zimmertemperatur vorzunehmen und den Akku erst am Strom anzuschliessen, nachdem er sich der Umgebungstemperatur angepasst hat. Ebenfalls zu beachten: Optimal ist, wenn der Akku über eine Restladung von 10 % verfügt und nicht komplett leer gefahren wird.

Lagerung des Akkus

Lass den Akku nicht im kalten Keller oder in der Garage liegen! Lagere deinen Akku bei Zimmertemperatur und setze ihn erst ein, kurz bevor du losfährst. Denn ein E-Bike-Akku hat es gerne, im Temperaturbereich von zehn bis 25 Grad gelagert zu werden. Es empfiehlt sich daher auch, den Akku während der Arbeitszeit oder über die Mittagspause ins Warme zu nehmen und nicht draussen am Velo zu lassen.

Konstante Trittfrequenz

Fahre mit konstanter Trittfrequenz! Wer nicht vorausblickt und unnötig Energie mit kräfteraubenden Stopp- und Anfahrbewegungen vermeidet, dem geht der Akku schnell aus. Ein gleichmässiger Druck auf die Pedale sorgt für ein gleichmässiges Signal an den Motor. Das Resultat: Mehr Energie und somit mehr Reichweite.

Eine hohe Unterstützungsstufe

Lass deinen Akku richtig arbeiten. Mit dem Akku ist es wie mit unserem Körper: Im Winter müssen wir uns mehr bewegen, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Wähle im Winter daher eine höhere Unterstützungsstufe, damit der Entnahmestrom für eine Selbsterwärmung des Akkus sorgt und leistungsfähiger wird.

Hohe Trittfrequenz

Höhere Trittfrequenz für höhere Leistung. Auf dem E-Bike zu entspannen und vor sich her zu pedalieren wirkt sich negativ auf den Akku aus. Denn der Wirkungsgrad des Motors entfaltet sich bei einer höheren Trittfrequenz immer besser. Schalte deshalb einen Gang runter, um schneller zu treten – das optimiert den Verbrauch und verlängert die Reichweite des Akkus.

Optimale Schmierung der Kette

Läuft es nicht wie geschmiert, wirf einen Blick auf deine Kette. Denn zu trockene Ketten sorgen für mehr Reibung und damit für mehr Widerstand. Achte deshalb darauf, dass deine Kette stets optimal geschmiert ist. Gerade im Winter bei tiefen Temperaturen und Salz auf der Strasse leidet die Kette um ein Vielfaches. Es ist daher wichtig, die Kette von Zeit zu Zeit zu reinigen und zu ölen. Es empfiehlt sich auch, das E-Bike zweimal jährlich in unseren Werkstätten für einen allgemeinen Check vorbeizubringen.

Der richtige Reifendruck

Fahre mit dem richtigen Reifendruck, denn die Reichweite des E-Bike-Akkus ist stark abhängig vom optimalen Reifendruck. Zu wenig Luft auf der Strasse erhöht die Reibung, drosselt die Geschwindigkeit bei erhöhtem Energieaufwand und sorgt für weniger Reichweite. Umgekehrt verhält sich dies im Gelände beim E-MTB: Da ist ein geringerer Luftdruck entscheidend, und die Kraft optimal auf den Untergrund zu übertragen.

Reduziere das Gewicht

Weg mit unnötigem Gewicht! Die E-Bikes verlocken, auch einmal mehr Gepäck oder Ausrüstung mitzuschleppen. Allerdings wirkt sich dies stark auf die Reichweite des Akkus aus – erst recht im Winter. Überlege dir deshalb gut, was du wirklich brauchst und nimm nur mit, was du auch wirklich brauchst. Denn weniger Gewicht sorgt für mehr Reichweite.

Die richtige Reinigung

Aufgepasst bei der Reinigung deines E-Bikes. Die Reinigung mit dem Hochdruckreiniger ist zum Schutz, insbesondere der elektronischen Komponenten, tabu. Vor jeder Veloreinigung solltest du den Akku aus der Halterung entnehmen, um so Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Die Steckerpole können nach der Demontage des Akkus gesäubert werden. Bevor du den Akku wieder einbaust, wische diesen nur mit einem Tuch ab. Es empfiehlt sich auch, auf den Gebrauch von Fett an sämtlichen Kontaktstellen zu verzichten.

Ein Zweit-Akku

Ein zweiter Akku hilft. Wenn du längere Distanzen zurücklegst und den Akku täglich forderst, macht es Sinn, einen Zweit-Akku anzuschaffen. Damit gönnst du den Akkus auch einmal eine Pause, um nicht unter voller Dauerbelastung zu stehen. Aber denk daran, auch den Ersatzakku vor Kälte zu schützen und entsprechend in einem Rucksack mit Isolierfach zu transportieren oder ebenfalls bei Raumtemperatur zu lagern.

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