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Veloplus-Tipp #137

Welcher Schuh eignet sich für meinen Verwendungszweck?

Je nach Verwendungszweck ist der Schuh anders gebaut. Zum Beispiel besitzen Rennradschuhe eine enge Bauweise, haben wenig Volumen und eine harte Sohle. Im Gegensatz dazu sind Mountainbike-Veloschuhe etwas weiter gebaut und komfortabler zum Gehen. Das Wichtigste beim Schuh ist die perfekte Passform.

Die Form eines Fusses ist individuell wie jede Person an sich. Dementsprechend ist auch die Schuhempfehlung. Ein Fahrradschuh sollte im Mittelfuss und an der Ferse genug eng sitzen, sodass beim Pedalieren die Kraft effizient auf das Pedal gebracht werden kann. Im Vorfussbereich, auch Toe Box genannt, sollte darauf geachtet werden, dass der Schuh keinen Seitendruck generiert.

Schmerzen müssen nicht sein 

Beschwerden am Fuss beim Velofahren können an Weichteilen, Knochen und Sehnen entstehen. Dabei können mehrere Faktoren für Schmerzen verantwortlich sein. Nebst Problemen am Rist durch das Verschlusssystem (lokale Druckstellen) oder die falsche Grössen- und Formwahl sind Innensohlen, die nicht zum Fusstyp passen, ein Hauptgrund für Beschwerden. Fusstypen werden generell in Normal-, Senk- oder Hohlfuss unterteilt, wobei es darin noch feinere Unterteilungen gibt. Die Innensohle eines Schuhs sollte die Form des Fusses genügend unterstützen, damit keine Spannungen im Fussgewölbe oder Druckschmerzen auftreten. Zusätzlich sorgt eine sorgfältig ausgewählte Sohle für eine gute Beinachsen-Stabilisation. Da Schuhe ab Werk meistens mit einer sehr dünnen Innensohle ausgestattet sind, empfiehlt sich oft der zusätzlichen Kauf einer passenden Schuheinlage.